Worum geht’s

Assistierter Suizid – auch Freitodbegleitung genannt – ist in Deutschland legal. Aktuell wird jedoch in mehreren Bundestagsfraktionen über eine neue gesetzliche Regelung diskutiert. Wir möchten das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende verteidigen und benötigen Ihre Unterstützung!
Unterstützen
Sie haben die Möglichkeit, Abgeordnete gezielt auf mögliche Folgen einer neuen gesetzlichen Regelung aufmerksam zu machen. Klicken Sie unten, um den/die Abgeordnete:n Ihres Wahlkreises zu finden und eine der beiden vorformulierten E-Mails an diese:n zu verschicken. Damit unterstützen Sie den
offenen Brief der 60.000.
Über die DGHS
Initiator dieser Seite ist die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Die DGHS ist eine Bürgerrechts- und Patientenschutzorganisation mit mehr als 70.000 Mitgliedern und setzt sich seit über 45 Jahren für Selbstbestimmung im Leben und am Lebensende ein.
Unser Schutzkonzept
Weil es mein Leben ist – 7 Erfahrungsberichte
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e. V.
E-Mail frage(at)humanes-sterben.info
Telefon 030/21 22 23 37-0
Adresse
Mühlenstraße 20
10243 Berlin
DGHS Webseite




















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Was kostet eine Freitodbegleitung?
Die DGHS verdient an der Freitodbegleitung kein Geld. Wird eine Freitodbegleitung vermittelt, entstehen Kosten für ärztliche Gespräche, juristische Prüfungen, Protokolle, Anfahrten sowie die Begleitung selbst.
Ist eine Freitodbegleitung bei Demenz möglich?
Die Antwort hängt davon ab, ob die betroffene Person noch urteils- und entscheidungsfähig ist und freiverantwortlich entscheiden kann.
Sind Freitodbegleitungen nur bei schwerer Krankheit möglich?
Viele Menschen glauben das. Tatsächlich ist eine schwere Krankheit jedoch keine notwendige Voraussetzung für eine Freitodbegleitung.
Was heißt selbstbestimmt sterben?
Selbstbestimmung am Lebensende setzt Wissen voraus. Nur wer seine Möglichkeiten kennt, kann Entscheidungen treffen, die wirklich zu den eigenen Wünschen und Vorstellungen passen.
Die verdienen doch am Tod anderer Menschen.
Die DGHS ist ein gemeinnütziger Verein ohne Gewinnerzielungsabsicht. Sie vermittelt Freitodbegleitungen, führt sie aber nicht selbst durch und erzielt daraus keine Einnahmen.
Ein Urteil für die Selbstbestimmung
Am 26. Februar 2020 entschied das Bundesverfassungsgericht: Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben gehört zur persönlichen Freiheit jedes Menschen.
Die Rechtslage zur Freitodbegleitung
Robert Roßbruch, Präsident der DGHS, erklärt die rechtliche Situation zur Freitodbegleitung in Deutschland.
Bundesverfassungsgericht
Der assistierte Suizid ist in Deutschland erlaubt, wenn die Entscheidung freiverantwortlich, ohne Druck und dauerhaft getroffen wird. Viele Menschen wissen das nicht.
Vodcast „Klug & Tod“
Alle Folgen sehen
Neuer Vodcast: „Klug & Tod"
Der Videopodcast „Klug & Tod” öffnet den Dialog über Themen, die oft tabuisiert werden. Johanna Klug führt mit klarer, emotional nahbarer Sprache durch Gespräche, die neue Perspektiven ermöglichen. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.
Folge 6: Maike Schöfer: Bleibt Gott auch beim assistierten Suizid?
In dieser Folge spricht Johanna Klug mit Maike Schöfer, queere Pfarrerin in Berlin Adlershof. Maike erzählt von ihrem ungewöhnlichen Weg ins Pfarramt, darüber, was passiert, wenn sie ans Sterbebett gerufen wird, und warum sie als Pfarrerin auch Menschen begleitet und beerdigt, die sich für einen assistierten Suizid entscheiden.
Folge 5: Elisa Klinkenberg: Wie überlebt man das Leben gut?
In dieser Folge spricht Johanna Klug mit Elisa Klinkenberg: Künstlerin, Autorin und ehemalige Profi-Tennisspielerin. Elisa erzählt, wie sie ihre Großmutter in ihren letzten Stunden begleitet hat, warum sich Trauer manchmal anfühlt, als würden die Zahnräder der Zeit nicht mehr ineinandergreifen und was wirklich hilft, wenn jemand trauert. Ein Gespräch über Abschiede, die mitten im Leben passieren und darüber, was es heißt, das eigene Leben gut zu überleben.
Folge 4: Eric Wrede: Was passiert wirklich, wenn ein Mensch stirbt?
In dieser Folge spricht Johanna Klug mit Eric Wrede, einem der bekanntesten Bestatter Deutschlands, Trauerbegleiter und Gründer von „Lebensnah“. Eric spricht darüber, warum Trauer nicht „funktionieren“ muss und weshalb wir als Gesellschaft den Umgang mit Tod und Abschied oft verlernen. Es geht um Schuldgefühle von Hinterbliebenen, die Gefahr, Trauer zu pathologisieren und darum, was Menschen in dieser Ausnahmesituation wirklich hilft.
Folge 3: Florian Langenscheidt und Andrea Bury: Bis dass der Tod euch eint?
In dieser Folge spricht Johanna Klug mit Florian Langenscheidt, Verleger, Unternehmer und Glücksforscher, sowie mit seiner Partnerin Andrea Bury: Unternehmerin und Stiftungsgründerin. Florian Langenscheidt beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Glück und widmet sich in seinem Werk auch der „dunklen Seite“: dem Abschied, der Selbstbestimmung und dem Lebensende. Ein Gespräch über Liebe, Leben und die vielleicht intimste Entscheidung überhaupt.
Folge 2: Nikola Kress: Wie begleitet man sein Kind beim Sterben?
In dieser Folge spricht Johanna Klug mit Nikola Kress, Schauspielerin, Malerin und Mutter eines Sohnes. Ihre Geschichte ist sehr bewegend und beinhaltet die schlimmste aller Fragen: Wie begleitet man sein Kind beim Sterben? Ihr Sohn Robin leidet seit seiner Geburt an Muskelschwund. Mit Mitte 30 entscheidet sich Robin für einen selbstbestimmten Tod. Wie Nikola Kreß diese Entscheidung mitging und dann wieder zurück ins Leben fand, ist Thema dieses Gesprächs.
Folge 1: Christine Westermann – Wann ist Abschied federleicht?
In der ersten Folge spricht Johanna Klug mit Christine Westermann, Journalistin, Moderatorin, Podcasterin und Bestsellerautorin. Sie erzählt von dem prägendsten Abschied ihres Lebens: dem Tod ihres Vaters, als sie 13 Jahre alt war. Es geht um Abschied, Trauer und Humor im Angesicht des Todes, um Glauben und um die Frage, wie wir leben wollen, wenn wir wissen, dass das Leben endlich ist.